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Die Bergbaugeschichte

Das rotweißrote Land hat auch eine Bergbaugeschichte, auch wenn diese heute nicht mehr so sichtbar ist. Allerdings zeugen Namen und Bezeichnungen noch davon: so sind das Salzkammergut und die Stadt Salzburg zu ihrem Namen gekommen, weil in diesen Regionen früher Salz abgebaut wurde. Aber das Land hatte auch noch andere Bodenschätze zu bieten: So wurde sogar in einigen Gebieten Gold gefunden, die Kelten wuschen es in Gastein aus, die Römer gruben in Tauern danach.

Erfolgreich war aber die Suche nach klassischen Erzen, vor allem Eisen. Das wurde zu einem großen Teil in der Steiermark am Erzberg abgebaut – dort gab es mit Flüssen die Infrastruktur das Eisen weiter zu transportieren, aber auch genügend Holz, um die Eisenhütten zu betreiben. Das Eisen aus der Gegend von Hüttenberg galt als besonders gut.

Auch Stein wurde eine Zeitlang exportiert: Im Burgenland hatten die Römer einen der größten Steinbrüche der Antike angelegt. Sie brauchten Steine für den Ausbau von Straßen und Infrastruktur.

Letztlich war Österreich aber niemals ein Land das große Profite aus seinen Bodenschätzen machen konnte, auch weil die Alpenlage das geologisch schwierig macht. Selbst Kohle gibt es nicht in nennenswerten Größenordnungen.