Das Salzburger Land

Das Salzburger Land

Eine der spannendsten Regionen Österreichs ist wohl das Salzburger Land. Es bietet eine unglaubliche Vielfalt an Kultur, aber auch wunderschöne Landschaften und eine hervorragende Infrastruktur. Die Hauptstadt des Bundeslandes ist natürlich Salzburg.

Die Region kann auf eine lange Geschichte zurückschauen. Es war von 1328 bis 1803 ein so genanntes geistlichen Reichsfürstentum und ein Kurfürstentum bevor es später in die Verwaltung des Bayerisches Reichskreises eingebunden wurde, was eine Besonderheit war.

Salzburg hat landschaftliche Vielfalt zu bieten. Der höchste Berg ist der Großvenediger mit fast 3700 Metern, ein Großteil der Landesgrenze ist auch Bundesgrenze mit Deutschland.

Unterteilt in Gaue

Die fünf Gaue, in die das Bundesland unterteilt ist, sind auch geographisch unterschiedlich. Der Flachgau bezeichnet die eher flachen Ebenen ganz im Norden des Landes, auch Teil der Umgebung der Stadt Salzburg. Auch im Norden ist der Tennengau, der sich an das Tennengebirge anlehnt und auch das Salzbachtal beherbergt.

Die Bedeutung des Namens des westlich gelegenen Pinzgaus ist nicht hinlänglich geklärt. Man geht heute davon aus, dass es sich auf Binsen bezieht, eine Pflanze die hier früher angebaut wurde. Der anschließende Pongau hat seinem Namen vom alten Pongo bekommt, ein keltisches Wort für Grenze. Im Süden schließt sich dann der Lungau an, dessen Namensherkunft ebenfalls unklar ist. Es könnte auf ein altes Wort für Moor zurückgehen.

Die südlichen Gaue werden auch oft als Innergebirg bezeichnet, vor allem in den eher flachen Regionen des Bundeslandes.

Das Land Salzburg selbst hat seine Wurzeln in der Jungsteinzeit. Aus diese Epochen stammen die ersten Funde. Die Kelten gaben der Stadt den Namen Luvavum, die Römer machten sie zu einer Provinzstadt, bis im 6. Jahrhundert die Baiern die Herrschaft übernahmen. Von der Kirche wurde dann 798 das Erzbistum Salzburg eingerichtet, das bald den gesamten altbairischen Raum umfassen sollte. 1275 startete der Prozess der Abspaltung von Bayern, der 1328 abgeschlossen wurde. Salzburg bekam Rechte als ein weitgehend autarker Staat im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. Es wurde ein Fürsterzbistum und fungierte oft als Puffer zwischen Bayern und Habsburg. Während es politisch immer mehr in das Gebiet des heutigen Österreichs wanderte, galt es landschaftlich eigentlich immer als Teil Bayerns. Noch heute ist es schwer äußerlich zu unterscheiden, ob man sich in Bayern oder schon in Österreich befindet, wenn man im Norden des Bundeslandes ist.

Heute ist Salzburg durch den Tourismus geprägt. Er stellt die Haupteinkommensquelle dar. Berge und Niederungen sorgen dafür, dass es einen regen Sommer- und Wintertourismus gibt und damit so gut wie keine Nebensaison. Nur Tirol zählt mehr Übernachtungen als das Bundesland Salzburg, das etwa 24 Millionen Übernachtungen pro Jahr zählt. Im Sommer kommen die meisten Touristen zum einen in die Hauptstadt, um sich die rege Kultur anzuschauen, zum andern aber auch zum Entspannen und zum Wandern. Im Winter ist der klassische Wintersport am beliebtesten.